Vatersuche - US-Staatsbürgerschaft - Zum Leitfaden für US-Besatzungskinder

Normalitätszwang und Leistungswahn - Zu wessen Nutzen?

Anpassen, Funktionieren, Erwartungen entsprechen, Hoffnungen verwirklichen, Übersteigerung all dessen in einem niemals gänzlich zu realisierenden geradezu ins Wahnhafte gesteigerten Perfektionsanspruch, dürfte unter den Adoptierten wohl nicht nur mir "in Fleisch und Blut" tatsächlich übergegangen sein, denn ohne, dass ich mir damals darüber bewusst werden konnte, wurde Adoption für mich zu einem unausgesetzten Überlebenskampf in einer mir von vielen Seiten feindlich begegnenden Umwelt. Schulische Leistungen waren die einzige Möglichkeit geblieben, gesellschaftlichen und auch persönlichen Selbstwert zu lukrieren - meine Stiefmutter seinerzeit markant, und damit brachte sie wohl die Quintessenz der mehrheitlich wirksamen gesellschaftlichen Werthaltung mir gegenüber als Adoptierter zum Ausdruck: "Wenn du nicht gescheit wärst, wüßte man eh nicht, was man mit dir tun sollte!" Die Pfarrersköchin höchstselbst, Gott hab' sie selig!, konnte es sich damals nicht verkneifen, ihre ganz persönliche "Frohbotschaft" zu meiner Person unters Volk zu bringen: "Reich ist sie, gescheit ist sie, und ein Flittchen ist sie!" Ich hatte ein wenig von meiner Mama geerbt, mußte mich dafür allerdings schon als 9-Jährige von einem A-"Onkel" mit dem Umbringen bedrohen lassen! Selbiger schrie, spie und tobte bereits anlaesslich meiner familiaeren Ankunft: "Hinaus aus diesem Haus mit dem Zigeunerbalg!" Sowie ich auch von ihm angespuckt wurde, als ich nach dem Kirchgang das Grab meiner Mama besuchte! Und nur über totale Anpassung und gute bis beste Noten konnte ich mir meiner Auffassung nach die Liebe der von mir geliebten Menschen, meines Vaters, meiner Lebensbegleiter sichern, und ich habe dieses Verhalten über Jahrzehnte weiter beibehalten. Noch heute aber quälen mich Albträume, ich müsse die gesamte Ausbildung noch einmal machen, damit ich "lauter Einser" bekomme:  nur die perfekte Leistung gab und gibt mir wirklich persönlichen und gesellschaftlichen Wert, denn jede Note, die weniger gut als "sehr gut" war, war und ist nichts wert, und somit war und bin ich - trotz aller "Sehr gut" "Gut" und "Auszeichnung"en; - eigentlich "nichts" beziehungsweise "nicht allzu viel" wert als Person für die Gesellschaft.Ich als Mensch, der ich als solcher war, war schlicht wertlos. Erst nach Jahrzehnten ist mir definitiv klar geworden, dass zu alledem semantisch eindeutig ausgewiesener purer Nazi-Hass (Der Nationalsozialismus fand im Bregenzerwald zahlreiche fanatische Anhänger!)meine Kindheit und Jugend sowohl auf Ebene zahlreicher immer sich wiederholender praktischer Handlungen wie auch in Form verbaler Gewalttätigkeiten zerstörerisch beeinflusste und Jahrzehnte lang bis zum heutigen Tag wirksame Traumata in mir schuf. - Wieder war es hier meine Stiefmutter, die sich befleißigte, ihren ideologisch gefestigten Hass auf mich - den Amibalg - herabpoltern zu lassen: "Rasse macht Klasse", "Du wirst schon von so einem Gesindel kommen", "Dich hat nie jemand mögen, Dich wird nie jemand mögen, Du bist und bleibst der letzte Dreck und wenn Du mir gehören würdest, würde ich Dich unter den Tisch hineinschlagen" (darauf ich zu ihr: "Gott sei Dank gehöre ich nicht Dir!") Ihre Bewunderung der Schönheit von Blonden und Blauäugigen (eine ihrer Nichten muss wohl so einem arischen Lichtmenschen besonders nahe gekommen sein, denn ihre Wohlgestalt wurde immer wieder vor mir aufgerichtet und ich daneben als mit asthetischen Makeln behaftete Gestalt abgetan. Sie hat mich mit allen möglichen Mitteln drangsaliert und mir das Alltagsleben schwer gemacht, am nachhaltigsten aber hat mich ihr konsequenter nie nachlassender Hass getroffen und schließlich schwer krank werden lassen. Wie mein sogenannter Onkel - der Bruder meiner Mama - mich "aus dem Haus" haben wollte, hat auch meine Stiefmutter mir unmittelbar nach dem Begräbnis meines Däda klargemacht: "Jetzt musst du auf eigenen Beinen stehen. Im Sommer kannst du vierzehn Tage nach Hause kommen." Nun denn, ein paar mal bin ich noch bei ihr erschienen, einfach, weil ich noch am Bregenzerwald "gehangen bin", aber große Zuneigung ist zwischen uns nie mehr aufgekommen. Meine Frage, wieso sie mich denn "nie moegen hat", beantwortete sie kurz und bündig: "Darüber werde ich mit dir nicht reden." Und legte den Hörer aufs Telefon. Danach hat es nie mehr einen Kontakt gegeben.
Nazihass hat noch vielerorts im Bregenzerwald weiteresistiert und sich gelegentlich Kanäle gesucht, um Druck ablassen zu können. So habe ich diesbezüglich herausgefunden, dass ich als ca. fünfjähriges Mädchen anlässlich meines ersten Zahnarztbesuchs in Bezau den Dentisten Josef Janner, einen in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bereits zu illegalen Zeiten politisch hochaktiven Nazi, bei seinem Versuch, mir einen Zahn zu ziehen, spontan in die Hand biss. Natürlich wusste ich damals nichts von der Bedeutung des Nationalsozialismus und über das Fortdauern seines Ungeistes in zahlreichen Menschen. Ich war wegen des stechenden Schmerzes in meinem Mut wohl so erschrocken und entsetzt, dass ich refleartig die Zähne zusammenbiss, noch während Hand und Zange sich noch ein Stück weit in meinem Mund befand. Heute erfuellt es mich zugegebenermaßen mit ein wenig Stolz, dass ich einer derart harten Hand meinen Gebissabdruck vermacht habe. Der unmittelbar nach dem Geschehenen folgende physische Gewaltausbruch des extrem erbosten Dentisten - er schlug mich in Gegenwart meiner Mama mitten ins Gesicht und drosch mir zusätzlich eine Jahrzehnte andauernde geradezu panische Angst vor allen noch folgenden Zahnarztbesuchen meines Lebens hinein. Und heute beim Nachdenken über so Vieles stelle ich mir seine innere Befriedigung vor, einen allen bekannten "Besatzungs-Ami-Bastard" derart zu maßregeln. Meine Mama hat mich nie wieder zu diesem Dentisten zur Zahnbehandlung gebracht.
Alles in allem ist mir heute noch eines klar geworden: Der ungezügelte Hass, welcher mir in Kindheit und Jugend von Menschen entgegenschlug, die seinerzeit vom Nationalsozialismus verblendet und motiviert worden waren (und es wohl - so sie noch leben sollten - immer noch sind), die mir vieles wieder weggenommen haben, was meine Mama und mein Däda für mich aufgebaut hatten - ich verlor bereits in so fruehen Jahren zum wiederholten Male eine ganze Welt -, hat mich zu einem der - als solche nicht gesellschaftsfaehigen - Nach-Kriegs-Opfer des Nationalsozialismus werden lassen.

Dass ich "der Gesellschaft" generell tatsächlich nicht "weiss Gott wieviel" wert war, läßt sich auch in den weiteren Jahren meines Lebens unter anderem daran ermessen, dass all diese Noten und Nötchen schließlich nach meiner Promotion im Jahr 1993 hierzulande gerade einmal dazu ausreichten, mir eine Position als Pfarrsekretärin zu "gewähren". Und natürlich frage ich mich sehr wohl: Hätte "die Gesellschaft" für eine/n "Normal- bzw. Wohlergeborene/n", ausgestattet mit meinen Zeugnissen und deren Noten nicht vielleicht eine andere berufliche Position bereitgehalten? Hängt dies eventuell auch damit zusammen, dass es mir an Bereitschaft zur - auf das jeweilige Sozioklientel feinabgestimmten - Mastdarmakrobatik mangelte? Jedenfalls ist eines ganz gewiss: JEDE/R, der mich kannte, SAH UND WUSSTE es doch, dass ich im Grunde ein Niemand war, eine uneheliche Mutter - "problembeladen" und von ihrer Herkunft her ein zusätzlich zum Adoptionssklaven herabgewürdigter "Bastard" (Dass ich mich selbst NICHT als Bastard sehe und empfinde, sondern als von Gott gewolltes und geliebtes Wesen, will ich nicht unerwähnt lassen! Es war, ist und bleibt schon ein ungeheuerlich niederträchtiges und zutiefst verabscheuungswürdiges "Privileg" des Menschen, der "Gesellschaft", aus manchen anderen Menschen "Bastarde" zu MACHEN!!!! Es war, ist und bleibt schon die ungeheuerliche Sünde gegenüber dem grenzenlos liebenden Gott bei jenen, die Müttern in Not ihre Hilfe verwehren, aus ihnen "Huren" und "Rabenmütter" und aus ihren Kindern "Bastarde", ver- und benachteiligte Heim-Pflege- und sonstige "Faelle" sozialer "Fürsorge" und/oder Adoptionssklaven machen. Zudem bin ich seit gerichtlicher Feststellung der unehelichen Vaterschaft von Richard M. Danielson/USA zu mir auch formal kein "Bastard" mehr. Und noch etwas: Es gäbe und gibt bereits Formen von Adoption, mit welchen die MenschenWÜRDE der/des Adoptierten und ihrer/seiner leiblichen Eltern sehr wohl zu wahren imstande ist!!!!) - ohne jeglichen "bedeutsamen" "Hintergrund", die ihr Kind allein großzog, beide von der Sozietät eben wohl eher als "Problemgestalten" wahrgenommen und eingestuft, vermute ich. Zudem weiss ich aus zahlreichen persönlichen Erfahrungen in der Tat "sehr gut", dass diesbezügliche Vorurteile sowie im Zusammenhang damit getätigte Verachtungs- und Zerstörungshandlungen wahrscheinlich keine weltanschaulichen und gesellschaftlichen Schranken kennen bzw. daraus resultierende Einschränkungen erfahren und dass sogar "besonders" "aufgeklärte" Männer genauso wie Frauen, "rational distanziert" (rationale Distanz als wissenschaftliches Erkenntnisinstrumentarium ist unverzichtbar, mittlerweile allerdings mikro- und makrosozial jedoch überwiegend als Machtinstrumentarium mißbraucht!!! absolut entbehrlich) ach so "rational", "kritisch" oder anderweitig Er- und/oder Durchleuchtete sowie besonders "emanzipierte", in intensiven "Nabelschauen" zur "Selbst-Bestätigung und ICH -Abgrenzung" befähigte "selbstbewußte" Geister und Gestalten allzu gern bei bequemen Denk- und Verhaltensmustern verharren, es sogar ebenfalls vielfach "nötig haben", auf andere Menschen "herabzusehen" und auf ihnen "herumzutreten" und dies auch ganz ungeniert tun, was besonders trefflich mit den eigenen moralisch-ethischen Standpunkten "harmoniert", zumal man/frau ja bekanntlich nicht nur das je eigene Wohl und Wehe, sondern das der gesamten Menschheit ununterbrochen "reflektiert" (meine Achtung für jedes Bemühen um die Gesundheit des Menschen sowie sozial, wirtschaftlich und politisch menschen-gerechte Gesellschaftsformen steht hier vollkommen außer Frage!), aber was soll's, in der einigermaßen "abgekürzten" Logik gewisser intellektueller Überflieger/innen "produziert" "das System" eben solche "Elendsgeschöpfe" wie mich, da kann man/frau ja in concreto "nichts machen"!!!

Wer eignet sich also nicht besser als "Sündenbock" für "was auch immer", als ein - ich wiederhole dieses ungeheuerliche, für so viele Menschen entsetzliche Lebensrealitäten spiegelnde und gleichzeitig schaffende Wort ganz bewußt - eben "in jeder Hinsicht minderwertiger" "Bastard", zumal ja hier keine allzugroßen "Widerstände" und "Solidaritätsbekundungen" von anderen Mitgliedern der Gesellschaft zu erwarten sind. Im Gegenteil, in ein "Bastard"-Leben wie das meinige, und da herrscht ein geradezu seltsam "unheimlich" anmutendes Einverständnis, eine Konkordanz quer durch alle gesellschaftlichen Bereiche, KANN SO GUT WIE JEDER NACH JEWEILIGEM BELIEBEN UNGEHINDERT UND OHNE IRGENDWELCHE SANKTIONEN BEFÜRCHTEN ZU MÜSSEN HINEIN"TRETEN"; sogar ein mich behandelnder Arzt klärte mich einmal unverblümt über meine "wahre" Patientenstellung aus seiner Perspektive auf: "Sie sind für mich ein Experiment!" Weitere Beispiele für Übergriffe jedweder Art könnte ich zahllose aus meinem eigenen "empirischen", demnach also "Erfahrungs"-Fundus anführen. So kann es durchaus auch als Kompliment bzw. Referenz an die eigene moralisch-ethische Integrität gewertet werden, wenn Menschen sich von einer trennen bzw. frau sich von ihnen trennt!!! Und noch ein Hinweis in diesem Zusammenhang: über diese von ihr mit allem Nachdruck und aller Durchsetzungskraft auf sämtlichen Ebenen und mit allen möglichen Folgen "geltend gemachte" "Minderwertigkeit" eines "Bastards" können ja weiß Gott was für Superleistungen "die Sozietät", welches Sozietätchen immer, nicht hinwegtäuschen; auch eine Adoption kann fuer diese "Wohl-Wissenden" an den Grundtatsachen ja "im Grunde" nichts "wirklich" verändern!!!! So weit ab kann gar kein Apfel vom Stamm fallen, als dass an ihm - der "problematischen" "Frucht", dem "Früchtchen" - nicht zu erkennen wäre, WOHER er/sie/es denn geflogen kam!!!!!!!

Ich erwarte mir von NIEMANDEM mehr, dass er/sie mich speziell für Letzteres und "überhaupt" "bemitleidet", "bedauert", "annimmt", "aufnimmt", "integriert", "unterstützt" etc. Man/frau hat mich mit meiner Tochter schließlich in Zeiten extremster psycho-sozialer und gesundheitlicher Belastungen von ALLEN Seiten her dermaßen allein ge- und meinem Schicksal überlassen durch mehrere Jahre hindurch, dass mir jeder einzelne (!!!) dieser Tage den Totalzusammenbruch und damit in weiterer Folge denjenigen der Beziehung zu meiner Tochter hätte bringen können (möglicherweise wurde von manchen gerade damit spekuliert bzw. regelrecht gerechnet!). Manch/e "wahre/r" - gelegentlich sich ganz besonders "intellektuell", "fortschrittlich" und "emanzipiert" gebärdende/r, aber nicht nur solche/r - "Held"/"Heldin" demonstrierte seine/ihre "universal" "souveräne" "Überlegenheit" und "Stärke" mir gegenüber ebenso "heroisch"/"heroin", indem er/sie mich in diesen Zeiten - mitunter geradezu herausragend "kritisch distanziert", "rational distanziert", "disidentifiziert distanziert", "desinteressiert distanziert", "professionell distanziert" und/oder aus dem wohlsaturierten Gefühl der eigenen etablierten gesellschaftlichen Gewichtigkeit heraus fundamental "überlegen" motiviert "nobel distanziert", also indirekt und daher verdeckt brutal, somit "jedenfalls verantwortungsvoll" und "ganz bewußt distanziert" systematisch ignorierte und/oder mir in der offen brutaleren Variante zudem noch "seinen Stiefelabsatz auf die Gurgel setzte"; es bedarf ja in der Tat besonderen Muts, sich selbst seiner "Größe" auf diese Weisen zu vergewissern. ... Ja, auch die eine und andere "klasse, starke und ganz bewußte Frau" habe ich erlebt, die sich meine offensichtliche psycho-soziale "Schwäche", nicht zuletzt diejenige als Frau, zunutze machte, um ihr neu erworbenes Selbstbewußtsein zu festigen!!! Besonders "mutig" und "weit fortgeschritten" in ihrer "Ego-Entwicklung" sind solche "Amazönchen" ja gerade dann, wenn sie es nötig haben, Männer als "Waffen" zu benutzen, noch dazu, wenn es darum geht, eine durch das Leben bereits ohnehin schwerst verwundete als Konkurrentin eingestufte andere Frau "auszuschalten", besser und genauer gesagt, sie gezielt "fertigzumachen" ... Schliesslich ist "Frau" nach 5000 Jahren Patriarchat noch nicht ganz fit und muss die Frauenkräfte für die eigene Weiterentwicklung schonen ... Und was soll ich empfinden und sagen, wenn ich einer seinerzeit vermeintlichen "Freundin" - eine Historikerin - womöglich als Inspiration für eines ihrer Arbeitsthemen - schließlich hatte sie die Reunion mit meinem US-Vater persönlich miterlebt - diente, von ihr - und nicht nur von ihr!!! - in weiterer Folge, als ich nämlich mit den zerstörerischen Folgeproblemen dieser Reunion zu kämpfen hatte, einfach "fallengelassen" wurde, wie eine zu heiß gewordene Kartoffel und sie "vorsorglich" auf "selbstschützende" "insbesondere ihre beruflichen und persönlichen Interessen als Frau wahrende" "Distanz" zu mir ging?!!! Oder wie soll ich jenes Verhaltensbeispiel einer weiteren vermeintlichen "Freundin" in jenen für mich in jeder Hinsicht extremen Jahren nach den Reunions mit beiden meiner leiblichen Eltern interpretieren, die auf meine Frage, ob sie für meine Tochter Firmpatin sein könne, verneinte mit dem Hinweis, sie habe schon genügend Patenkinder; der Grund für ihre Entscheidung dürfte wohl eher in der "gesellschaftlichen Bedeutungslosigkeit" von mir und meiner Tochter zu suchen gewesen sein ... Die Firmung meiner Tochter fand nicht statt! Mein durch mehrere derartiger Erlebnisse mittlerweile tief sitzender Ekel vor "übertriebenen", "eifersüchtigen", "machtgierigen" und, wenn es um die Realisierung von Eigeninteressen geht, buchstäblich über Leichen gehenden "eiskalten" und brutalen Frauen, um nicht zu sagen "Weibern", geht allerdings bereits in meine Kindheit und Jugend zurück!!! Vor wirklich starken und gefestigten Frauen habe ich große Achtung!!!! Auch sage ich als Frau zu jenen Frauen, die sich da an meiner Hilflosigkeit gestärkt haben: Nur einen Teil dessen, was ich durchstehen mußte, solltet ihr durchmachen müssen, um zu wissen, was es wirklich heißt, stark, selbstverantwortet und eigenständig sein zu MÜSSEN!!! .......... Selbstverständlich haben - soweit mir als Einzelperson möglich - mein Mitgefühl und mein solidarisches Mitdenken all jene Millionen von Frauen in der Welt, die unter patriarchalen Strukturen wie auch immer leiden, extrem leiden und gar zu Grunde gehen müssen. Mögen sie stark und immer stärker werden, um sich von ihrem schrecklichen Joch zu befreien!!!!!

Wieder meine persönliche Geschichte und Situation reflektierend, komme ich nicht umhin, klar festzustellen, dass es auf dem Hintergrund meiner ganz speziellen biografischen Dispositionen - schließlich waren mir noch dazu manche dieser Menschen zu einer Art "neuen Heimat" geworden - zu den mich verheerendsten Ereignissen und gleichzeitig menschlich enttäuschendsten Erfahrungen meines Lebens zählt - zumal ich mich nicht nur auf das übelste "hinters Licht geführt", sondern sogar "verraten" und geradezu "gemeuchelt" erleb/te - , derart stark und lange unter dem IN JEDER HINSICHT KATASTROPHALEN EINFLUSS all dieser inferioren, mediokren, vielleicht gerade deshalb so ehrgeizigen egomanen Möchtegern-Leutchen ausgeharrt zu haben, doch dafür gibt es neben anderen sehr gewichtigen ebenfalls Gründe, die unmittelbar mit der Geschichte meiner Adoption zu tun haben!!!!! So habe ich wohl "gezwungenermassen" "wissen" gelernt, man/frau hat es mich immerhin einigermaßen gründlich "gelehrt" - am Lebensanfang bereits das erste Mal bis zur totalen Lebensbedrohung und in all den Jahrzehnten nach dem Tod meiner Adoptiveltern in weiterer Folge - und so weiss ich dies demnach aus "fundierter Anschauung und Erfahrung", dass ich auch "allein verrecken" hätte können ... und dies wahrscheinlich auch hätte sollen (Ingeborg Bachmann hat uns klargemacht, dass es da ja die verschiedensten "Todesarten" gibt ...), dies können müßte bzw. kann; von unverhohlenem bis hin zu verdecktem, auch aus den unbewussten Bezirken menschlicher Selbstverortungsareale wirksamem und nicht nur im deutschen Sprachraum in FAST ALLEN gesellschaftlichen Bereichen weit verbreiteten ANTI-AMERIKANISMUS sehe ich mittlerweile diese DURCHGÄNGIG brutale Haltung mir gegenüber sogar wesentlich gespeist, und das tatsächlich als solches zu erkennen, zählte für mich zu den kompliziertesten und schmerzhaftesten psycho-sozialen "Entschlüsselung"sprozessen auf meinem Weg durch den "Adoptionsnebel" hindurch zu mir selbst!!! (Wie soll man/frau schon damit "fertig" werden, dass man hier UND dort "unerwünscht", wenig ge- und beachtet, mit einem Wort "eigentlich" "überflüssig" ist? Einem weder hüben noch drüben gern ein "karriereverdächtiger" "Erfolg" zugestanden werden möchte ... Wer sollte sich denn schon stolz mit einem Bastard machen wollen?!!!!!!) All das entwürdigende und unwürdige Gebettle um "Angenommensein", "Akzeptiertwerden", "Geliebtwerden", "Verstandenwerden" etc. etc. etc. in Richtung obgenannter Sozio-Klientels also, diesseits und jenseits des Atlantiks - in meinem speziellen Fall vor allem über ein völlig überzogenes "situationsadäquat angepasstes" "Leistungs- und Konformitätsverhalten" - ist somit ein für alle Mal vorbei!!!! Mit "IRONISCHER DISTANZ" allerdings blicke ich nunmehr auf jene, die so großen Schaden an mir und meinem Leben und vermittelt ebenso am Leben meiner Tochter verursacht haben, aber auch auf jene, die hätten helfen können und die es eben konsequent nicht in jener Form taten, die ich gebraucht hätte; sie werden wohl alle ihre wohldurchdachten Gründe gehabt haben; welcher Art immer. Ich gebe es unumwunden zu - denn ich bin eben ein ganz normaler Mensch -, die Erinnerung an die eine und andere Verhaltensweise dieser Leute (nicht der Mensch selbst!!!) ringt mir heute noch nichts als nackte Verachtung ab!

Heute habe ich also - Gott sei's gedankt - Abstand gefunden von diesem absolut krankmachenden "Gesellschafts-" und Leistungswahn, auch vom Wunsch, geliebt und geachtet zu werden von Menschen und Sozietäten, die per se unfähig dazu sind. Meine letztlich immer wieder - vor allem aus dem Unbewussten wirksame - obsiegende Verweigerung der totalen Perfektion ist als bedeutendes Zeichen meiner geistig-seelischen Gesundheit zu werten, denn GENAU DORT lebte in all den Jahren/Jahrzehnten ICH IN MEINER URSPRUNGSGESCHICHTE weiter, BLIEB I C H ALSO AM LEBEN! Heute bin ich sehr, sehr stolz darauf, dass ich meinen ganzen Lebenswahnsinn Tag für Tag Jahrzehnte lang!!! durchgehalten und schließlich überstanden und überwunden habe, dass ich ZU MIR SELBST UND MICH GEFUNDEN HABE! Und ich bin wirklich froh, dass mein Wesen trotz allem immer noch dem Schönen und einem Glauben an Gutes zugewandt ist. Endlich bin ich in jeder Hinsicht bei mir selber angelangt, will niemand anderes mehr sein, als die ich von allem Anfang an bin, geformt von und im inneren wie äußeren Dialog mit allen den herausragend positiven wie zahllosen negativen Begleiterscheinungen, die mir das Leben geschenkt beziehungsweise zugemutet hat. Wer mich wirklich liebt und achtet, respektiert mich als die Person, die ich eben mit MEINEM GANZEN LEBEN BIN, ohne Zugaben, ohne Abstriche. WER DAZU NICHT IMSTANDE IST, AUF DEN KANN HEUTE ICH GERNE VERZICHTEN! Ich bin schlicht sehr zufrieden, dass ich nunmehr als Beamtin in ministeriellem Dienst stehe, zumal ich mit dieser Identifikation noch nie Probleme hatte, da ich ja auch in einem von mir positiv erlebten Beamtenhaushalt aufgewachsen bin.

Was mich aber wirklich stolz und überaus glücklich (!!!!) macht, ist, dass ich - mit der Hilfe meiner wenigen treuen LEBENSBEGLEITER - allein, das heißt ohne jegliche Hilfe von Freunden und Familie im Tag-zu-Tag Alltag meine von mir über alles geliebte und wunderbare Tochter CARLA großgezogen habe. Was meine leibliche Mutter, mein leiblicher Vater und ein nicht unbedeutender Teil der "Gesellschaft" mir ein Leben lang antaten, habe ich unter Aufbringung und Einsatz meiner gesamten Lebenskraft und mit der Hilfe "meiner Menschen" n i c h t an meine leibliche Tochter weitergegeben; einen Fluch habe ich umgewandelt zu einem Segen! Und wenn C A R L A ihren guten Weg im Leben findet, ist das mein allerschönster "Erfolg", jedenfalls ist dies meine allergrößte Freude!!!!!

 

  
Margaretha Rebecca Hopfner, Wien 2006

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