Vatersuche - US-Staatsbürgerschaft - Zum Leitfaden für US-Besatzungskinder

Gefunden

Ein Brief meines leiblichen Vaters Richard M. Danielson

         

Bemerkenswert an diesem Brief ist in erster Linie, dass mein leiblicher Vater davon schreibt, wann und wo er meine leibliche Mutter kennenlernte, wann er wo mit ihr zusammenlebte, und dass sie planten zu heiraten. Dadurch gewinnen die Angaben meiner leiblichen Mutter vor der Behörde in Bregenz im August 1956, als sie zur Kenntnis gab, dass mein leiblicher Vater ihr damals "das Heiraten versprochen" habe, rückwirkend auch von dieser Seite an Glaubwürdigkeit. Ebenso gewinnt so im Gesamtzusammenhang ihre Angabe an Wahrheit, mein Vater habe DAMALS von meiner Geburt GEWUSST. Dies hatte mein leiblicher Vater ja vor der Familie und vor mir BESTRITTEN. Allerdings hat er ebenso 1986 waehrend meines Besuchs bei ihm und seiner Familie in den USA in einem Gespraech, in welchem ich ihn mit der Version meiner leiblichen Mutter konfrontierte, dass er sehr wohl bereits waehrend der Schwangerschaft Bescheid darueber gewussst habe, DIREKT ZUGEGEBEN, ER HAETTE VON DER SCHWANGERSCHAFT MEINER LEIBLICHEN MUTTER MIT MIR VON IHR GEWUSST, ALLERDINGS ANGENOMMEN, DASS DIES "NICHT SEIN PROBLEM" SEI. Ein Grund dafuer war wohl, dass er Weihnachten 1955 bereits mit seiner Jugendfreundin und spaeteren Ehefrau verbrachte, eine von ihm und seiner Familie offenbar praeferierte Verbindung. Gegipfelt hatte dieses unser damaliges von Wahrheit und Authentizitaet durchdrungene Gespraech in seiner abschliessenden Feststellung: "It would have been better never to come to Europe and to meet Maria!" Welche Empathie und Sensibilitaet meines leiblichen Vaters mir gegenueber in dieser Aussage sicht- und fuehlbar wurde, bedarf keiner naeheren Erlaeuterung. ICH HATTE VERSTANDEN!

Margaretha Rebecca Hopfner, Wien 2005

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